„Family Literacy – Sprachen im Gepäck“ ist ein generationsübergreifendes Projekt zur Sprachbildung und Bildungspartnerschaft zwischen Schule/Kita und Eltern. Gemeinsam arbeiten Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen/Erzieher*innen und eine Theaterpädagogin mit gleichen Materialien zum Thema Sprache.

Dabei geht es nicht ums „Vokabel-Lernen“, sondern um Literalität in einem umfassenden Sinne: Miteinander in der Familie sprechen, sich austauschen, Bewusstsein für die eigene und die deutsche Sprache entwickeln, gemeinsam lesen und vorlesen, gemeinsam mit Lehrmaterialien arbeiten, Wortschatzarbeit und vieles mehr. Bücher gemeinsam lesen, Geschichten erfinden, Theater spielen, Bewegungs- und Singspiele und Buchausleihe stehen auf dem Programm. Die künstlerische Arbeit überwindet soziale und sprachliche Barrieren. Die Mehrsprachigkeit hat in dem Projekt einen besonderen Stellenwert, so werden alle von den Familien gesprochenen Sprachen berücksichtigt.

Im Sinne des Aufbaus einer Bildungspartnerschaft zwischen Schulen/Kitas und Familien, hat „Sprachen im Gepäck“ zum Ziel, Eltern zu motivieren und aktivieren, sich ins Bildungsgeschehen einzubringen und gleichzeitig Lehrer*innen und Erzieher*innen zu qualifizieren. Pro Halbjahr und Standort können bis zu zwölf Kinder und ihre erwachsenen Bezugspersonen an einem Kernmodul mit zehn Terminen teilnehmen, darüber hinaus werden Familiennachmittage angeboten.

Finanziert wird das Projekt als Programm der Erwachsenenbildung auch durch die Senatorin für Kinder und Bildung (Neue Wege der Erwachsenenbildung) in Kooperation mit der Bremer Volkshochschule.