Im Gegensatz zur „klassischen“ Elternarbeit mit Elternabenden und Tür- und Angelgesprächen, sind zeitgemäße Konzepte weitaus komplexer und anspruchsvoller. Sie setzen auf die Zusammenarbeit zwischen Kitas und Familien in einer Bildungspartnerschaft. Die von super-diversity geprägte Lebensrealität der Kinder erfordert vom pädagogischen Personal zudem zusätzliche Aufgaben und Unterstützungsleistungen, etwa als Ansprechpersonen für lebenspraktische und behördliche Fragen.

Um diesen Anforderungen mit neuen Konzepten zu begegnen, haben sich Fachkräfte  von zwölf Gröpelinger Kitas im trägerübergreifenden Netzwerk „Elternzusammenarbeit“ zusammengeschlossen. Hintergrund ist die Einstellung von Sozialarbeiter*innen für Elternarbeit in den Kitas auf Initiative der Senatorin für Kinder und Bildung für Einrichtungen mit besonderen Herausforderungen. Die Leitungen der Gröpelinger Kitas, die seit Jahren eng zusammenarbeiten, beschlossen, die gewonnenen Ressourcen im Verbund zu nutzen. Das Netzwerk trifft sich monatlich zu kollegialem Austausch und gemeinsamen Fortbildungen.