„Lieber Gröpeln statt Grübeln, lieber aktiv werden, als nur darüber nachzudenken!“

Das ist das Motto eines Projektes für die Stärkung von Jugendbeteiligung im Bremer Stadtteil Gröpelingen.

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Jugendforum Gröpelingen

Aktiv sein, mitreden, Spaß haben!

Wir sind eine Gruppe von jungen Menschen, die in Gröpelingen zur Schule gehen und/oder leben, sich zusammengefunden haben und aktiv sind: für den Stadtteil, in der Vernetzung mit anderen Jugendbeiräten und Jugendforen sowie für gesellschaftspolitische Themen, die uns bewegen.

Das Jugendforum bietet allen Jugendlichen aus dem Stadtteil Gröpelingen eine Chance, ihre Wünsche und Anliegen für eine attraktive Stadt mit anderen Jugendlichen zu besprechen, sie vorzutragen und zu verwirklichen.

Der Stadtteil kann sich nicht von allein verändern. Auch Jugendliche können Verantwortung übernehmen. Als eine Gemeinschaft sollten wir uns alle die Hand geben, um Gröpelingen zu verschönern und zu einem fröhlicheren Ort zu machen.

Mitte Februar 2022 haben wir uns in der Sitzung des Beirats Gröpelingen vorgestellt und unseren Wunsch geäußert, dass wir als offizielles Jugendforum anerkannt werden möchten. Alle Mitglieder des Beirats haben dafür gestimmt. Darüber freuen wir uns sehr!

Wer zwischen 13 und 18 Jahren ist und gerne mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen! Wir treffen uns immer am ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 19 Uhr im Quartiersbildungszentrum (QBZ) Morgenland (Morgenlandstraße 43).

Komm gerne vorbei – wir freuen uns auf dich!

Bei Fragen schreib uns eine Mail.

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Fotos

FAQ

Informationen: Jugendbeteiligung in Bremen und Gröpelingen - Überblick über Bedeutung und Strukturen

Grübeln ist ein bekanntes Wort. Es kann verstanden werden als eine Form des Nachdenkens. Dabei kreisen Gedanken oft um ein Thema und Problem, ohne dass dabei eine Lösung entsteht oder eine Handlung folgt.

Ganz im Gegenteil das Gröpeln! Das Fantasiewort beschreibt die Aktion – es dient der Ermutigung junger Menschen, nicht nur nachzudenken, sondern Ideen für Gröpelingen und das Zusammenleben im Stadtteil zu äußern und umzusetzen.

 

„Lieber Gröpeln statt Grübeln, lieber aktiv werden, als nur darüber nachzudenken!“ Das ist das Motto eines Projektes für die Stärkung von Jugendbeteiligung im Bremer Stadtteil Gröpelingen.

Sich gemeinsam für mehr Gestaltungsräume für junge Menschen einsetzten!

Kinder und Jugendliche haben das Recht, gehört zu werden und ihre Ideen und Vorschläge zur weiteren Entwicklung des Stadtteils einzubringen. Damit sie sich Gehör verschaffen können, müssen in Gröpelingen Möglichkeiten ausgebaut werden. Beteiligung ist ein Kinder- und Jugendrecht, das durchgesetzt werden muss.

Der Beirat Gröpelingen hat die Aufgabe, Kinder- und Jugendbeteiligung zu unterstützen und zu stärken. Am Quartiersbildungszentrum Morgenland wurde deshalb im Auftrag des Beirates eine Koordinierungsstelle aufgebaut um Beteiligungsprojekte zu initiieren und schon vorhandene Projekte sichtbarer zu machen und zu vernetzen.

Die Vernetzung von Multiplikator:innen ist neben der Schaffung von Gestaltungsräumen für Jugendliche demnach ein wichtiger Bereich des Projektes Gröpeln statt Grübeln. Der Austausch von Aktiven im Stadtteil, die im Kontakt mit Jugendlichen sind, ist notwendig, um allen jungen Menschen zu erreichen, die mitgestalten möchten.

Ein neues Jugendforum für Gröpelingen!

In Gröpelingen fanden im Herbst 2021 erste Workshops zum Thema Jugendbeteiligung in Gröpelingen – initiiert von den Beauftragten für Jugendbeteiligung des Beirats Gröpelingen – statt. Darauffolgend hat sich nach und nach eine Gruppe von Jugendlichen zusammengefunden, die das Jugendforum bilden und durch das Projekt Gröpeln statt Grübeln unterstützt werden.

Beteiligungsprojekte anstoßen und unterstützen!

Gröpeln statt Grübeln möchte Möglichkeiten aufzeigen und Ideen entwickeln, um dezentral in Gröpelingen Jugendbeteiligung zu fördern. Dafür ist es notwendig über das Jugendforum hinaus und gemeinsam mit den Aktiven aus dem Jugendforum jungen Menschen in verschiedenen Kontexten Optionen aufzuzeigen, wie aus Bedürfnissen und Ideen, Sichtbarkeit und Projekte, Umsetzungen folgen können. Lieber Gröpeln statt Grübeln!

Jugendbeteiligung soll Jugendlichen ermöglichen, an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen teilzuhaben und mitzuwirken. Dieses Anliegen entspricht der demokratischen Haltung, dass Gesellschaft und das Zusammenleben in einer Stadt oder einem Stadtteil von allen, die dort leben, auch mitgestaltet werden sollte.

In diesem Sinne geht es um politische Jugendbeteiligung. Jugendlichen können noch nicht wählen, sollen aber sehr wohl eine Stimme bekommen und gehört werden! Viele Jugendliche engagieren sich für gesellschaftliche Themen und nehmen so Einfluss auf politische Diskussionen und Prozesse.

Die Möglichkeiten für Jugendliche, sich einzubringen und Politik zu beeinflussen, sind jedoch nicht grundsätzlich gegeben. Dafür werden Formate verschiedener Art entwickelt.

In Bremen ist es für Jugendliche möglich ein Jugendforum oder einen Jugendbeirat zu gründen, um offiziell die Interessen von Jugendlichen vertreten zu können.

Jugendbeteiligung ist dabei keine freiwillige Aufgabe – es gibt eine rechtliche Grundlage. In der UN-Kinderrechtskonvention (Art. 12) ist festgeschrieben, dass die Meinung von Kindern, ihrem Alter entsprechend gehört und berücksichtig werden muss.

In der Bremer Landesverfassung steht on Artikel 25, dass junge Menschen Anspruch auf die Berücksichtigung ihrer frei geäußerten Meinung haben und in allen Fragen, die sie betreffen.

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Beteiligung, die Möglichkeiten und Strukturen müssen jedoch auch durch Politik geschaffen und von Erwachsenen anerkannt werden.

Es gibt unterschiedliche Institutionen, die hier verschiedene Optionen bieten.

Auf der Ebene der Politik schaffen der jeweilige Stadtteilbeirat zusammen mit dem Ortsamt Formate zur Beteiligung von Jugendlichen am politischen Geschehen des Stadtteils und Themen, die junge Menschen betreffen.

Dazu sind sie sogar rechtlich verpflichtet. Im „Ortsgesätz über Beiräte und Ortsämter (§ 6)“ der Stadt Bremen sind Aufgaben zur Umsetzung von stadtteilbezogener Kinder- und Jugendbeteiligung benannt.

Auch in der Senatskanzlei gibt es Mitarbeitende, die sich um Jugendbeteiligung kümmern. Dabei geht es um die Vernetzung von Jugendforen und Jugendbeiräten sowie ihren Begleitpersonen. Auch der Kontakt zum Bürgermeister wird durch die Senatskanzlei unterstützt.  

Der Standort für das bundesweite Projekt „Akademie für Kinder- und Jugendparlamente“ (Trägerschaft durch den Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V.) ist in Bremen das Lidice Haus. Das Projekt umfasst Angebote zur Unterstützung von Jugendbeiräten und Jugendforen sowie Qualifizierungsformate für Personen aus der Jugendarbeit, Politik und Verwaltung.

Und natürlich finden in den verschiedenen Einrichtungen für Jugendliche in Gröpelingen Prozesse und Projekte statt, in denen Jugendliche aktiv in die Gestaltung ihres Lebensraumes mit einbezogen werden.

Die Stadtteilbeiräte sind in Bremen die Gremien, die in anderen Städten auch Stadtteilparlamente genannt werden. Sie beraten in Bezug auf Angelegenheiten, die im öffentlichen Interesse des Stadtteils stehen und befassen sich mit Wünschen, Anregungen und Beschwerden von Bewohner:innen des Stadtteils.  

Alle vier Jahre werden die ehrenamtlichen Mitglieder der Stadtteilbeiräte gemeinsam mit der Bürgerschaftswahl von der Bevölkerung gewählt.

Die Stadtteilbeiräte verfügen über Gelder, die Globalmittel. Vereine und Institutionen können Anträge für die Unterstützung von Projekten stellen. Einen Teil des Geldes hat der Stadtteilbeirat Gröpelingen für den Bereich der Jugendbeteiligung reserviert.

Die Mitglieder des Stadtteilbeirates Gröpelingen haben verschiedene Aufgaben. In Gröpelingen gibt unter anderem zwei Beauftragte für Jugendbeteiligung. Derzeit sind das Lutz Liffers und Senihad Sator. Sie entwickeln Ideen, um jungen Menschen im Stadtteil die Mitsprache und -gestaltung zu ermöglichen.

Die Ortsämter sind in Bremen von der Senatskanzlei beauftragt, sich um die Belange des öffentlichen Interesses in den zugewiesenen Stadtteilen zu kümmern. Gröpelingen gehört, neben Walle und Findorff, zum Ortsamt West. Das Ortsamt kann als Geschäftsstelle des Beirats für die kommunale, politische, Stadtteilarbeit bezeichnet werden. Da die Mitarbeitenden im Ortsamt hauptamtlich beschäftigt sind und für ihre Arbeit Geld bekommen, verfügen sie über mehr Ressourcen und können vermitteln, organisieren und moderieren. Anträge an den Beirat werden beispielsweise vom Ortsamt entgegengenommen.

Auch im Ortsamt gibt es eine Person, die für Jugendbeteiligung (und Bildung) zuständig ist. Das ist derzeit Carolin Wohlgemuth.

Die Rolle und die Aufgaben der Ortsämter in Bezug auf die Umsetzung von stadtteilbezogener Kinder- und Jugendbeteiligung ist im „Ortsgesätz über Beiräte und Ortsämter (§ 6)“ der Stadt Bremen festgeschrieben.

Die Senatskanzlei ist die Landesbehörde des Bundeslandes Bremen. Sie unterstützt den:die Bürgermeister:in der Hansestadt Bremen. Der:die Bürgermeister:in ist gleichzeitig der:die Präsident:in des Senats. Der Sitz der Senatskanzlei befindet sich im Rathaus.

Die verschiedenen Aufgaben sind in Referate unterteilt. Im Referat 14 „Angelegenheiten des Stadtteilmanagements, der Beiräte und der Ortsämter“ gibt es Mitarbeitende, die sich um Jugendbeteiligung kümmern. Sandra Grohnert und Christiane Gruber sind momentan die Ansprechpartnerinnen. Zu ihren Aufgaben gehört die Vernetzung zwischen allen Jugendbeiräten / Jugendforen in Bremen und ihren Begleitpersonen sowie die Unterstützung der Gründung von Jugendbeiräten / Jugendforen.

In Bremen können in jedem Stadtteil junge Menschen ein Jugendforum oder einen Jugendbeirat gründen.

Jugendforen und Jugendbeiräte vertreten die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Stadtteil, setzten eigene Projekte für Kinder und Jugendliche um (auch in Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Institutionen) und diskutieren aktuelle Themen, die sie bewegen.

Ein Jugendbeirat ist eine Gruppe von Jugendlichen, die von Jugendlichen gewählt wird. Zu der Wahl können sich alle Jugendlichen aufstellen lassen, die Lust haben die Interessen von Jugendlichen über einen bestimmten, längeren Zeitraum zu vertreten.

Ein Jugendforum ist eine offene Gruppe und findet sich hingegen ohne Wahl zusammen. Jugendliche können jederzeit hinzustoßen und an offenen Treffen teilnehmen. Durch dieses Format können Jugendliche auch nur für einen bestimmten Zeitraum oder ein Projekt dabei sein.

Mit der offiziellen Anerkennung durch den jeweiligen Stadtteilbeirat sind ein Jugendfoum oder ein Jugendbeirat ein offizielles Gremium, das mitentscheiden kann, welche Projekte im Bereich Jugend gefördert werden. Zudem steht für die Umsetzung von Projekten (eigene und allgemein Projekte im Interesse von Jugendlichen) in jedem Stadtteil ein Budget zur Verfügung, das sich in der Höhe an der Anzahl der dort lebenden Jugendlichen orientiert.

Das Jugendforum Gröpelingen ist eine offene Gruppe. Es gibt keine Wahl. Alle Jugendlichen, die in Gröpelingen wohnen und/oder zur Schule gehen, können mitmachen.

Vielleicht hast du eine Idee und möchtest, dass etwas in Gröpelingen für Jugendliche verbessert wird? Zusammen ist es einfacher! Also komm zum Jugendforum und plant ein Projekt!

Oder du möchtest einfach erst einmal dabei sein, mitmachen und schauen, was alles möglich ist, um sich im Stadtteil zu engagieren. Genauso gut!

Ein Einstig ist jederzeit möglich. Komm am besten zu einem der offenen Treffen und lerne die derzeit Aktiven kennen.

Die offenen Treffen finden immer am ersten Donnerstag im Monat – von 17 bis 19 Uhr im Quartiersbildungszentrum (QBZ) Morgenland (Morgenlandstraße 43) – statt.

Am besten du sagst einfach vorher kurz Bescheid, wenn du kommen möchtest: jugendforum.groepelingen@gmail.com oder Instagram @jugendforum.groepelingen.

Gröpeln statt Grübeln unterstützt Jugendliche und Institutionen (Schulen, Initiativen und Einrichtungen für Jugendliche) bei der Umsetzung von Projekten im Interesse von jungen Menschen im Stadtteil Gröpelingen.

Sie/ihr möchtet an eurer Schule die Beteiligung stärken und seid auf der Suche nach Ideen, wie das gehen kann? Zusammen können wir zum Beispiel schauen, wer Workshops anbietet und wie sie finanziert werden können

Ihr habt eine Idee für ein Projekt im Stadtteil und möchtet euch engagieren? Vielleicht kann das Jugendforum weiterhelfen und gemeinsam könnt ihr loslegen.

Für finanzielle Unterstützung können Projektideen beim Jugendforum vorgestellt werden. Anträge werden an das Ortsamt West gestellt und dann vom Jugendforum abgestimmt.

Kontakt

Wer ist wofür zuständig

Die Projektarbeit von „Gröpeln statt Grübeln. Jugendbeteiligung in Gröpelingen“ geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Beaufragten für Jugendbeteiligung des Beirats Gröpelingen und dem Ortsamt West. 

Pia Weber

Projektleitung Gröpeln statt Grübeln. Jugendbeteiligung in Gröpelingen

Senihad Sator

Beirat Gröpelingen Beauftrager für Jugendbeteiligung

Lutz Liffers

Beirat Gröpelingen Beauftrager für Jugendbeteiligung

Carolin Wohlgemuth

Ortsamt West
Bildung und Jugendbeteiligung

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